SPD Hungen besucht den Hessischen Landtag

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Auf Einladung des Landesvorsitzenden der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel besuchte eine Gruppe von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Hungen die Landesgeschäftsstelle der SPD sowie die letzte Plenarsitzung des Hessischen Landtages vor dem Jahreswechsel.

Auf Einladung des Landesvorsitzenden der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel besuchte eine Gruppe von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Hungen die Landesgeschäftsstelle der SPD sowie die letzte Plenarsitzung des Hessischen Landtages vor dem Jahreswechsel.

Sehr herzlich begrüßte der frühere Ortsvereinsvorsitzende und jetzige Landesgeschäftsführer Dr. Wilfried Lamparter seine Hungener Freunde. Bei einem kleinen Imbiss informierte Dr. Lamparter über aktuelle und künftige Aktivitäten der hessischen SPD und über die Aufgaben der Landesgeschäftsstelle. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr informierte er über Vorplanungen des Landesverbandes auf die Kommunalwahlen im Frühjahr 2011. Im Anschluss begleitete Dr. Lamparter die Gruppe zum Hessischen Landtag.

Die Debatte während des Besuchs drehte sich vor allem um die Genehmigung weiterer Verkürzungen der Sonntagsruhe, um besonders Videotheken und Autowaschanlagen zu Umsatz auch am Sonntag zu verhelfen. Es war interessant die argumentativen Verrenkungen der CDU-Vertreter zu verfolgen, mit denen sie eine Gesetzesänderung, die den Inhalten und Zielen ihrer christlich geprägten Leitkultur zuwiderliefen, befürworteten, um ihren Koalitionspartner FDP nicht zu brüskieren. In den vergangenen beiden Wahlperioden hatte die CDU den gleichen Antrag der FDP stets abgelehnt, jetzt aber zwingt sie der Regierungspartner zur Aufgabe wesentlicher christdemokratischer Inhalte.

Neben der Ernsthaftigkeit der Debatte konnte auch eine gewisse Lockerheit in einzelnen Redebeiträgen festgestellt werden, die der Stimmung zum Jahresende hin zuzuschreiben ist.

In dem anschließenden Gespräch mit Thorsten Schäfer-Gümbel wies dieser auf die zurückliegende schwierige Zeit der SPD nach der verlorenen Landtagswahl hin. Er machte deutlich, dass die Niederlage selbst verschuldet war und jetzt alle Kraft und Energie zusammengenommen werden müsse um gemeinsam aus dieser Lage herauszukommen und zukünftig wieder sozialdemokratische Politik zum Nutzen aller Menschen zu führen.

Zur Entspannung nach dem politischen Programm besuchte die Gruppe den Wiesbadener Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche.

 
 

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